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PROBLEME IN DER WT-BRANCHE

Machstrukturen

Für eine Organisation, welche ihre wirtschaftlichen Interessen in den Vordergrund stellt, hat die Sicherung und Maximierung ihrer Einkünfte oberste Priorität. Das ist weder gut noch schlecht. Sobald diese Fokussierung jedoch zum Verfall des Wissens, der Hemmung des Fortschritts und zum Schaden an der (Kampf-)Kunst führt, entsteht ein Problem.
Ein Lehrer, der in einem Schüler nur einen potenziellen Konkurrenten sieht, wird das Zepter seiner Macht niemals aus der Hand geben - und dafür sorgen, dass dieser Schüler niemals das Ziel seiner Reise erreicht.

Die Lüge von der „Einzig wahren Quelle“
Nachdem der Schüler (auf körperlicher Ebene) davon überzeugt ist, ein „Nichts und Niemand“ zu sein, wird ihm im gleichen Atemzug offenbart, dass die Organisation des Lehrers die „einzig legitime“ Wissensquelle sei. Der Lernende wird nun manipulierbar, da er die Verbindung zu dieser Quelle nicht verlieren möchte.

Prüfungs-Wartezeiten
Zu den Anfangszeiten des WT gab es keine öffentlichen Schulen. Der Unterricht wurde im kleinen Kreis oder privat innerhalb der Clans abgehalten. Erst durch die Einrichtung öffentlicher Wing Tsun-Schulen, wie erstmals durch Yip Man geschehen, galt es, aus didaktischen Überlegungen heraus, den Lernstoff organisiert zu vermitteln.

In unserer modernen Gesellschaft sind Prüfungen zur Visualisierung des Lernfortschritts zeitgemäß und etabliert. Doch wenn aus notwendiger Trainingszeit, welche bei jedem Individuum verschieden ist, durch künstliche „Prüfungswartezeiten“ ein vordefiniertes Zeitkorsett wird, welches nur dem Zwecke dient, die Entwicklungsgeschwindigkeit des Einzelnen zu verzögern, so kann von effizientem Unterricht keine Rede mehr sein.
In Wahrheit genügen schlicht und ergreifend ca. 2-3 Jahre, um als Laie das komplette WT-System zu erschließen und ca. 5-6 Jahre, um es zu meistern. Selbstredend soll hier erwähnt werden, dass man WT ein Leben lang lernt und für sich perfektioniert, weshalb es hier subjektiv betrachtet kein Ende gibt. Hier soll jedoch nicht die Rede sein von philosophisch unerreichbaren Sphären, sondern von einer real möglichen und allgemeinhin nüchtern anerkannten Könnensmeisterschaft.

Diese kurzen Zeiträume scheinen demjenigen, der in einer restriktiven (Verbands-)Struktur gefangen ist, unglaublich. Doch sind es gerade die Lernbedingungen und das didaktische Konzept, welche schnellen Fortschritt erst ermöglichen. Die WT-Masters-Academy geht den Weg der AKTIVEN Vermittlung des Lehrstoffes.

Dies bedeutet:

  • Maximale Unterstützung des Lernenden durch Mitschneidemöglichkeit während des Unterrichts
  • Bereitstellung umfassender Lehrbegleitmaterialien (DVDs und Bücher)
  • Der Schüler wird aktiv auf Fehler und Ansätze zur Verbesserung hingewiesen
  • Jede Frage, egal, welche Wissenbereiche sie anschneidet, wird sofort in Theorie und Praxis erläutert
  • Das gesamte System wird in einem vergleichbar kurzen Zeitraum erschlossen und erst danach „austrainiert“, um es zu schließlich zu meistern. Dadurch kann der Lernende von Anfang an auf wichtige Inhalte, welche ihm das Verständnis der jeweiligen Lernabschnitte ermöglichen, zugreifen und seine jeweiligen Schlüsse ziehen.

In den etablierten Verbänden wird meist die jeweilige Schülergrad- oder TG-Stufe ohne ihre funktionalen Verbindungen zu den übergreifenden Gebieten vermittelt. Dabei ist das System in Wahrheit in einem großen Gesamtkontext mit allen übrigen Bereichen untrennbar verbunden.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
Würde ein nagelneues Auto, welches sich aus ca 50.000 Einzelbestandteilen zusammensetzt, fahren, wenn nur vier kleine Teile davon fehlten? Antwort: Ja und Nein. Sie können die vier Radkappen weglassen, es würde dennoch fahren. Aber lassen sie von einem einzigen Rad die vier Schrauben weg, mit welchen dieses Rad montiert ist, kommen sie nicht weit - sie würden damit keine Reise antreten.

Ebenso verhält es sich im WT. Sie müssen zunächst die „funktionalen Elemente“ des Systems kennenlernen, welche es an sich ausmachen und zum „fahren“ bringen, statt sich in belanglosen Details zu verzetteltn. Und genau DAS ist die Aufgabe eines Lehrers, der an ihrem Fortschritt interessiert ist. Er muss Ihre Augen für das zunächst Unsichtbare öffnen und die funktionalen Verbindungen aufzeigen, welche sich unter der „Karosserie“ des Gefährts „WT-System“ verbergen.

Leider sieht die Realität so aus, dass viele Lehrer selbst keine profunde Ausbildung genossen haben (ohne dies zu wissen) und wesentliche Funktionen des Systems nicht kennen. Im Ergebnis müssen daher oft bereits gelernte Inhalte wieder modifiziert, vergessen oder umgelernt werden - eine Energie- und Zeitverschwendung unbeschreiblichen Ausmaßes! Als Ausrede wird stets das „Nichtvorhandenseins eines notwendigen Verständnisgefäßes“ herangezogen nach dem Motto: „Du bist noch zu dumm dafür, um das jetzt zu verstehen“. Willkommen im Kindergarten!


Mondpreise
„Wer Porsche fahren will, soll auch für einen Porsche bezahlen“. Diesen Satz sagte einst mein ehemaliger Lehrer zu mir, der damals noch in einem Schloß lebte. Wundert es Sie nicht auch, dass eine Ausbildung ein kleines Vermögen kosten soll? Ich selbst habe in meinem Leben in den ersten 20 Jahren über DM 100.000,- in meine Ausbildung investiert, aber auch Menschen kennengelernt, die das dreifache bezahlt haben. Für den „Normalsterblichen“ grenzt dies an Wahnsinn. Und diesen Wahnsinn möchte ich niemandem zumuten!

Im Jahr 2004 gründete ich die WT-Masters-Academy und gab damit den Startschuss für eine „Liberalisierungsbewegung“, die bis heute anhält. Mein Wunsch ist es, WT für JEDERMANN erschwinglich und vollständig erlernbar zu machen. So manche Person, welche Talent und Engagement gezeigt hatte, aber über keine finanziellen Mittel verfügte, wurde seither sogar kostenlos ausgebildert.

 
Die Intensivausbildung der WT-Masters-Academy richtet sich an WT-Enthusiasten, Techniker und Meister. Der Teilnehmer wählt hierbei selbst, ob er nur Teile des ihm fehlenden Wissens vervollständigen oder das komplette System erlernen möchte.
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